Bioabfälle

Kunststoff gehört nicht in die Tonne

Mehr als ein Drittel unseres Hausmülls besteht aus verwertbaren Küchen- und Gartenabfällen. Obst- und Gemüsereste, Rasenschnitt, Speisereste und Schnittblumen enthalten wertvolle Inhaltsstoffe, die über die Kompostierung wieder in den natürlichen Stoffkreislauf zurückgeführt werden können.

Nutzen Sie daher unsere 120 und 240 l-Bioabfallbehälter um ihre Abfälle aus Haushalt und Garten zu sammeln. Um den in der warmen Jahreszeit vermehrt anfallenden Bioabfall zu verwerten und um Geruchsbelästigungen zu reduzieren, erfolgt die Leerung der Biotonnen von Anfang Juni bis Ende Oktober wöchentlich, im übrigen Jahr alle zwei Wochen. Ab 2024 können für die Bioabfallentsorgung auch Unterflurcontainer genutzt werden.

Sammeln Sie Ihren Bioabfall in Papiertüten oder wickeln ihn in Zeitungspapier ein. Das hat auch den positiven Nebeneffekt, dass die Biotonne nicht so schnell verschmutzt. Geben Sie in die Biotonne keine Kunststoffe und andere Störstoffe. Dazu gehören auch "kompostierbare" Müllbeutel aus Bioplastik! Denn in der Vergärungs- und Kompostierungsanlage der ZAK zersetzen sie sich nicht vollständig und verunreinigen den Kompost.

Verdorbene oder nicht mehr genießbare Lebensmittel gehören ohne Verpackung in die Biotonne. Für Verpackungen stehen der Gelbe Sack sowie die Gelbe Tonne zur Verfügung.

Bitte stellen Sie die geschlossenen Bioabfallbehälter am Leerungstermin auf  dem Gehweg- bzw. falls nicht vorhanden am Straßenrand - spätestens um 7 Uhr zur Abfuhr bereit.

In die Biotonne gehören

  • Speisereste (roh, gekocht, verdorben) 
  • Fleisch-, Wurst- und Fischabfälle 
  • Obst- und Gemüseabfälle (inkl. Zitrusfrüchte und Bananenschalen) 
  • Eierschalen 
  • Brot- und Backwarenreste 
  • Käsereste, Milchproduktreste (nicht flüssig) 
  • Kaffeesatz, Kaffeefiltertüten und Teebeutel 
  • Topf- und Balkonpflanzen, verwelkte Blumen, Blumenerde 
  • Laub, Nussschalen, Rasenschnitt 
  • Federn, Haare 
  • Holzwolle, Sägespäne (nur von unbehandeltem Holz)
  • Küchenpapier, Knochen
  • Biomülltüten aus Papier

Nicht in die Biotonne gehören

Auch die Biotonne will gepflegt sein!

Im Sommer empfehlen wir:

  • Um Gerüchte zu minimieren, stellen Sie die Biotonne möglichst im Schatten auf.
  • Empfehlenswert ist die Biotonne regelmäßig mit Wasser zu reinigen und den Deckelrand mit Essig abzuwischen.
  • Zusätze wie Gesteinsmehl oder Algenkalk binden Feuchtigkeit und können bei Madenbefall Abhilfe schaffen.
  • Zur besseren Belüftung geben Sie Strukturmaterial, wie beispielsweise kleine Zweige oder zerknülltes Zeitungspapier, in die Biotonne.
  • Die Stadtbildpflege empfiehlt bei starken Verunreinigungen in der Tonne eine gebührenpflichtige Behälterreinigung mittels Behältertausch. Dieser Service gilt auch für alle anderen Abfalltonnen.

Im Winter empfehlen wir:

  • Lagern Sie die Biotonne im Winter frostfrei und stellen Sie diese am besten erst am Morgen der Abholung zur Leerung bereit.
  • Bei eiskalten Temperaturen ist es oftmals nützlich, den Inhalt kurz vor der Abholung, beispielsweise mit einem Spaten, von der Innenwand zu lösen.
  • Unten auf dem Behälterboden gelegtes Papier erschwert ein Anfrieren der Abfälle.
  • Achten Sie möglichst auf ein lockeres Befüllen. Vermeiden Sie die Abfälle im Behälter zu pressen.